We Plead Guilty

It’s all about Jessica

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Stecken die New Faces, die bisher auf unseren We Plead Guilty Abenden gescouted wurden, noch in den Anfängen der Modelkarriere, zeigt die Frankfurterin Jessica bei East West Models mit internationalen Aufträgen & großen Kampagnen wie aktuell z.B. für Parship, wie es im besten Fall laufen kann!

Jessica, wie kam es dazu, dass du mit dem Modeln angefangen hast und wie bist du zu EastWest Models gekommen?

„Ich habe mit 16 Passfotos bei einer Fotografin machen lassen, die mich gefragt hat, ob ich Lust hätte, auch mal privat Fotos mit ihr zu machen. Die Fotos von meinem ersten Shooting hat sie dann Carlos von East West geschickt und ich wurde zu einem Casting eingeladen.“

Was macht dir am Modelleben am meisten Spaß?

„Das Reisen, ganz klar! Mir wurde die Lust dazu quasi in die Wiege gelegt, da mein Vater Pilot und meine Mutter Stewardess war. Ich habe durch’s Modeln schon so viele tolle Länder bereisen dürfen und es gibt für mich nichts aufregenderes!“

Was war bisher für dich der coolste Job, den du hattest?

„Das kann ich gar nicht so genau sagen, denn es gab bis jetzt ganz viele tolle Jobs für mich. Mein erster Job im Ausland war aber schon etwas ganz besonderes. Da bin ich mit 18 für einen Katalog Kunden nach Miami geflogen worden. Es waren 2 Tage Shooting auf den Inseln zwischen Miami und Key West. Am letzten Abend hat mich ein Fahrer wieder zurück nach Miami gebracht – da habe ich mich gefühlt wie ein Superstar!“

Du bist wegen deiner Jobs viel im Ausland unterwegs, welches Land oder vielleicht auch welche Shooting Location hat dir bisher am besten gefallen?

„Ich war letztes Jahr zum Arbeiten für ein paar Monate in Sydney, da habe ich mich richtig in die Stadt verliebt. So viele kreative Leute auf einem Fleck und in Bondi am Strand zu leben ist einfach ein Traum. An einem Tag sind wir für einen Kosmetikkampagnen Shoot an einen abgelegenen Strand die Küste hinauf gefahren und haben dort in einem Haus geshootet – seitdem will ich irgendwann in so einem Haus leben! Es war direkt an den Klippen, umgeben vom Urwald und mit Panoramablick auf die Küste und das Meer, ansonsten weit und breit nichts. Nur die Papageien in den Bäumen. Das war Wahnsinn. Ansonsten liebe ich Miami, das Wetter und dass alles so lateinamerikanisch ist. Ich bin mittlerweile auch oft privat dort und mein bester Freund, der Fotograf ist, wohnt ebenfalls dort. Daher fühle ich mich in dieser Stadt mittlerweile schon ein bisschen wie zu Hause.“

Photo im Header by Alexei Bazdarev I Photo (vlnr.) by Grazia Australia, Nude by Nature & Alexei Bazdarev

Dein persönlicher Tipp gegen Jetlag um frisch beim Kunden anzukommen?

„Im Flugzeug schlafen! Es gibt in der Apotheke homöopathische Kügelchen, die einen schläfrig machen. Ohne die, meine Schlafmaske, ein Kopfkissen und Ohrstöpsel betrete ich kein Flugzeug. Dann mit bequemen Klamotten und einer großen Flasche Wasser an den Fensterplatz und ich bin oft schon vor Abflug eingeschlafen.“

Was vermisst du am meisten an deiner Heimatstadt Frankfurt wenn du unterwegs bist, bzw. worauf freust du dich am meisten, wenn du wieder in Frankfurt bist?

„Auf meine Familie, meine Freunde und mein eigenes Bett!“

Neben dem Modeln studierst du außerdem Interior Design. Wie bekommst du das mit dem Modeln alles unter einen Hut? Und wirst du nach deinem Abschluss erstmal Hauptberuflich modeln?

„Das ist eine gute Frage! Als ich angefangen habe zu studieren, hatte ich bereits ein paar Jahre hauptberuflich gemodelt und Interior Design als meinen Plan B im Hinterkopf, falls ich irgendwann zu alt werde oder einfach keine Lust mehr aufs Modeln habe. Ich dachte, dass ich das locker nebenbei studieren könnte. Das ist aber echt Fehlanzeige! Mittlerweile kommen wir manchmal echt ins Schwitzen, wenn es darum geht, meinen Terminkalender zu verwalten, denn ich kann öfter mal einen Job nicht annehmen, da ich wieder eine Deadline für ein Modell oder verschiedene Zeichnungen in der Uni habe. Das ist gar nicht so einfach und Interior Design ist schon ein sehr zeitaufwändiges Studium, wenn man nicht zusätzlich noch versucht, nebenher Full Time zu arbeiten. Von meinen Profs kann ich auch nur wenig Verständnis erwarten, wenn ich erkläre, dass ich 5 Tage ausfalle wegen einem Shooting auf den Bahamas oder einem Werbedreh in Los Angeles. Da kollidieren verschiedene Welten miteinander und ich muss irgendwie versuchen, in beiden ernst genommen zu werden. Ich komme aber schon ins 5. Semester und habe es bis jetzt immer irgendwie geschafft. Ich denke schon, dass ich nach meinem Bachelor erstmal wieder Full Time modeln werde, aber irgendwann muss ich auch noch den Master machen! So einen genauen Zeitplan habe ich dafür aber noch nicht…“

Wir  haben gesehen, dass du auch schon ein Nacktshooting hattest, bei dem auf den finalen Fotos dann im Endeffekt aber trotzdem alles bedeckt ist. Wie war das für dich?

„Das nennt man „Implied Nude“. Man weiß also, dass jemand nichts anhat, sieht aber trotzdem nicht mehr, als man mit Bikini sehen würde – weiter würde ich auch nicht gehen. Die Fotos sind mit meinem besten Freund Ricky Cohete in einem Nationalpark in Australien entstanden. Bei ihm weiß ich, dass es um Kunst geht und ich kann ihm 100% vertrauen. Nach dem Shoot haben wir uns gemeinsam die Fotos angeschaut und ich durfte aussuchen. Was ich nicht mochte wurde gleich gelöscht. Für mich ist das Feminismus, dass ich als Frau mit meinem Körper tun kann, was ich möchte und ich freue mich jetzt schon riesig darauf, die Fotos irgendwann meinen Enkeln zu zeigen! 😀 „

Beach days

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How I feel about 33 degrees and blue skies in my hometown 💃🏻 #summerlover

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Aktuell bist du das Gesicht von Parship und hängst auf großen Plakaten in der Stadt oder bist im Werbespot zu sehen. Wie fühlt es sich an, wenn du dich dort selbst siehst? Außerdem werden mit den Spruch „Alle 11 Minute…“ ja oft Witze gemacht, musstest du dir auch schon den ein oder anderen Spruch anhören?

„Um ehrlich zu sein ist das mit den Plakaten gar nicht so komisch, wie ich gedacht hätte. Daran habe ich mich ziemlich schnell gewöhnt! Das mit dem Werbespot ist was anderes, weil ich da manchmal völlig unvorbereitet meine eigene Stimme aus dem Fernseher höre, das ist schon verrückt! Klar werden oft Witze gemacht über „alle 11 Minuten“, aber da mische ich selbst ganz vorne mit 😀 Ich finde es gibt nichts Wichtigeres, als über sich selbst lachen zu können!“

Ob Werbespot, Beauty-Shootings für Kosmetik oder Unterwäscheshootings – Du hast schon die unterschiedlichsten Aufträge gemacht. Gibt es einen Bereich, den du besonders gerne machst?

„Es macht mir alles total Spaß, aber am liebsten drehe ich Werbespots. Es ist etwas ganz anderes, ob man eine Momentaufnahme macht oder die Aufnahme über ein paar Sekunden geht. Letzteres ist finde ich schwieriger, und das reizt mich daran. Man kann sich nicht auf die Posen verlassen, die auf einem Foto funktionieren. Um etwas authentisch zu spielen, versuche ich mich in die Situation reinzudenken und zu fühlen, so dass ich selbst daran glaube, dass das alles gerade echt ist. Das ist mit 15 Leuten und mehreren Kameras um einen herum echt schwierig, aber wahnsinnig aufregend, wenn es funktioniert!“

Hast du Tipps für angehende Models bzw. Leute, die diesen Beruf ergreifen wollen?

„Ich würde nicht darauf warten, von jemandem angesprochen oder gescoutet zu werden. Man sollte sein Schicksal selbst in die Hand nehmen, einfach ein paar Selfies machen und die an East West Models schicken. Das Schlimmste was passieren kann, ist, dass man eine freundliche Absage bekommt!“

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Mehr Einblicke in Jessicas (Model-)Leben bekommt Ihr bei EastWest Models oder auf ihrem Instagram & Facebook Profil!

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